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Salontisch aus regionalem Nussbaum

 

 

Nach einem Telefongespräch mit der Sägerei Rutz und ein paar Fotos des Stammes, war für mich klar, dass aus diesem Holz was ganz besonderes wird.

Mir wurde zudem garantiert, dass dieses Holz oberhalb des Tunnels bei Nesslau wuchs. Was will man mehr

Ich entschied mich den Stamm zu kaufen und auf Mass sägen zu lassen.

 

 

Nach dem genauen Betrachten des Stammes, entschieden wir uns das Holz in 100mm Scheiben sägen zu lassen. Kurzerhand wurde mit einer Lattenkonstruktion das Ganze eingespannt und gesägt.

 

 

 

Dabei kamen fantastische Maserungen zum Vorschein. Teils waren Scheiben dabei mit 4 Nussbaumkernen. 

Wir waren begeistert und wussten, dass dies die richtige Entscheidung war den Stamm so aufzutrennen.

 

 

 

 

Nach dem Stapeln und 3 Wochen im Trocknungsofen war das Holz bereit zur Weiterverarbeitung. 

 

 

 

Für meine Idee benötigte ich ein Brett, welches fast auseinander brach. Zuerst wurde es auf die Dicke gehobelt und anschliessend geschliffen.

 

 

Danach wurde die lose Rinde entfernt. Und das Holz gereinigt.

 

 

Nun kommt die eigentliche Idee zum Zuge.  Da das Holz in der Mitte fast zerbrochen ist, wollte ich das Ganze mit Flüssigharz stabilisieren.

Das Harz sollte am Schluss aussehen als ob sich flüssiges Glas um das Brett schmiegt.

 

 

3 Tage später. Das Harz ist endgültig ausgehärtet.

Der Rohdiamant wartet darauf geschliffen zu werden.

 

 

Nach einigen Stunden schleifen, steht der Rohling bereit für die Oberflächenveredelung.

 

 

Hierfür verwende ich  ein Öl, das aus natürlichen Harzen und Ölen besteht. Dieses Öl hat die Eigenschaft das Holz farblich anzufachen. Perfekt für den wilden Nussbaumwuchs.

Fantastisch welche Farben zum Vorschein gekommen sind.

Zuletzt fehlte noch ein schönes Fussgestell für das edle Tischblatt. Ich wählte dafür eine zierliche Form aus dekorativem Schwarzstahl, die das Holz perfekt in Szene setzte. 

Fertig ist das Designmöbel aus heimischem Nussbaumholz. Viel Spass beim Anschauen.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Urs Bohl (Donnerstag, 17 Januar 2019 18:58)

    Hey Sandro.
    Coolä Tisch... Was häsch für Güssharz gno? ha no äs Drechselprojekt woni derigs brücht...
    Grüessli Urs

  • #2

    Sandro Schmid (Donnerstag, 17 Januar 2019)

    Salü Urs

    Danke dir. Hane vom Tonet Oberflächespezialist. Frögsch am beste de Inauen, je no Güssdicki bruchsch en langsamere oder schnellere Härter.
    Wichtig, unbedingt Händsche und Maske ahleghä, isch im flüssige Zuestand recht Hutreizend.�

    Gruess Sandro

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